Bei K-Pop handelt es sich um ein Musik-Genre, welches hauptsächlich im asiatischen Raum zu finden ist, sich aber immer mehr auch international einen Namen macht. Mit “K-Pop” ist nichts anderes als “Koreanischer Pop”, wahlweise auch “Korean Pop” gemeint, und beschreibt die Herkunft einer bestimmten Pop-Richtung Südkoreas. In Korea selbst ist der koreanisch-sprachige Pop schon seit Anfang der 90er Jahre bekannt, weltweite Anerkennung findet er erst seit der Koreanischen Welle, die einen enormen Anstieg des internationalen Exports mit sich brachte. Bezeichnend für den Koreanischen Pop ist eine perfekt einstudierte, meist hektisch wirkende Choreografie, die durch schnell Pop-Beats und schrill-bunte Klamotten unterstützt wird. Seit Rapper Psy sich mit seinem “Gangnam Style” in den internationalen Musikhimmel katapultiere und die Massen begeisterte, hat sich einiges getan. Immer mehr K-Pop-Bands warten auf ihren grossen Durchbruch und hoffen, durch viel Eigenwerbung und aussergewöhnliche Looks Aufmerksamkeit erregen zu können. Zumeist sind K-Pop-Bands an westlichen Popbands orientiert und bestehen aus 4 bis 5 perfekt gestylten Sängerinnen und Sängern, die sich auf der Weltbühne beweisen möchten. Gerade aus diesem Grund steigen immer mehr K-Pop-Bands von koreanischen auf englische Texte um, oder singen vereinzelte Refrains in Englisch, um sich dem einheimischen Musikmarkt nicht völlig zu entfremden, aber dennoch internationalen Fans die Chance zu lassen, einige Zeilen ihres Lieblingssongs mitschmettern zu können. Ein entscheidender Unterschied zu westlichen Popbands besteht in der raschen und breit gefächerten Vermarktung der Bands. So tragen sie stets die neusten Klamotten, nutzen die aktuellsten Handys und überraschen ihre Fans in regelmässigen Abständen mit neuen, ausgefallenen Frisuren. Das Image einer K-Pop-Band wird geflissentlich gepflegt, sie gelten als Saubermänner und sollen es möglichst auch bleiben. So stellen sie ideale Werbegesichter und Markenbotschafter dar. Aufwendiges Make-up und schrille Outfits sind sowohl bei den weiblichen als auch den männlichen Bandmitgliedern zu finden. Abgezielt wird hierbei auf eine Mischung aus Niedlichkeit und Sexappeal, der beim asiatischen Publikum besonders gut ankommt.

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